Ganzheitsmedizin - Allgemeines

Ergänzend zur Schulmedizin behandeln wir Kleintiere nach den Grundsätzen der Ganzheitsmedizin.

Während nach schulmedizinischer Denkweise Organsysteme und Symptome isoliert betrachtet und behandelt werden, versucht man im ganzheitlichen Sinn die Erkrankung auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene ursächlich zu erfassen und zu behandeln.

Das gegenwärtigen Umfeld, die Umwelt Ihres Haustieres, wie auch zeitlich zurückliegende Ereignisse sind vor allem im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten von großer Bedeutung.

Die Erkrankung eines isolierten Organs stellt Leid für das ganze Individuum dar und ist ein Zeichen, dass körpereigene Regulationsmechanismen nicht mehr in der Lage sind, ein Gleichgewicht herzustellen.

Ist zum Beispiel emotionaler Stress Auslöser für eine wiederkehrende Blasenentzündung, wie sie häufig bei Katzen vorkommt, muss zusätzlich zur Behandlung eine Optimierung der Umwelt- und Haltungsbedingungen erfolgen. Zur Wiederherstellung eines Gleichgewichts stehen uns neben Schulmedizin Homöopathie, Verhaltensmedizin, Phytotherapie, Pheromontherapie u.v.m. zur Verfügung.

Sinnvolle Impfungen, lebensnotwendige schulmedizinische Medikamente oder indizierte chirurgische Eingriffe können nicht durch komplementärmedizinische Behandlungen ersetzt werden. Als unterstützende Maßnahme kann Komplementärmedizin jedoch immer den Heilungsverlauf positiv beeinflussen.

Wir kennen die Möglichkeiten und Grenzen der Schul- und Komplementärmedizin und versuchen diese zum Wohl des Tieres einzusetzen. Gerne besprechen wir mit Ihnen Vor- und Nachteile verschiedener Therapieoptionen.